Die Zeit naht dem Ende zu und somit war ein Inlandsflug von Bali nach Bangkok schnell gebucht. Den letzten Tag habe ich in vollen Zügen genossen. In der Kassandro Road und der Siam Square bin ich in einem völligen Kaufrausch verfallen. Die Tüten waren kaum zu schleppen und somit war die Reisetasche erneut eingepackt. ;-)
Am Abend habe ich einen buddistischen Tempel besichtigt und bin durch die Strassen der Innenstadt geschlendert. Ich gönne mir noch eine ausgiebige ThaiMassage und beende für mich innerlich die Reise. Ich habe sehr viele Eindrücke bekommen, die Lebensweise anderer Menschen kennengelernt und eine neue Sicht über die verschiedenen Kulturen erhalten.
Wie heisst es so schön...
Der Weg ist das Ziel und somit hat meine Reise jetzt ein Ende!
An den Straenden von Kuta konzentriert sich der Tourismus, durch den Bali berühmt und berüchtigt wurde. Kuta ist der turbulenteste Badeort Balis. Die Insel ist bekannt ist für seinen breiten Sandstrand und seine traumhaften Surfbedingungen mit recht ungefährlichen Wellen.
Dies zieht ein internationales junges und sportbegeistertes Publikum an. Das Nachtleben ist sehr laut, das Verkehrsaufkommen ist enorm und Shoppingzentren gibt es bis zum Abwinken. Wer auf der langen Shoppingmeile nicht das passende Souvenir findet, der hat selber schuld.
Alle paar Meter wird man auf der Strasse von den Haendlern angesprochen und zum Teil recht hartneackig mit nachgemachtem Parfum, Uhren und Schmuck verfolgt. Ich kann es nicht mehr hoeren. "Hello Darling, ... come in my shop... need you a Transport... I give you good price!!" Wirklich jeder Haendler spricht dich auf der Strasse an.
Die Mopedfahrer kommen von ueberall her. Sie fahren auf den Strassen und auf den Fusswegen. Als Fussgaenger kann es einem ganz schoen auf die Nerven gehen und vorallem die Kraft rauben.
Eines Nachts bin ich mit einer grossen Kakerlake im Bett aufgewacht. Dies war jetzt endlich der Grund die Unterkunft in Sanur zu verlassen. Die Tasche war gepackt und ich war bereits auf dem Weg nach Kuta. Der Strand und die Einkaufsmeile haben mich fasziniert. Mit grosser Begeisterung habe ich mich fuer das Surfen interessiert. Ein Surflehrer war somit schnell gebucht und mir stand nichts mehr im Weg..... :-) Es faellt mir sehr schwierig, die Balance auf dem Surfbrett zu halten. Je laenger ich uebe und immer wieder ins Wasser falle, umso mehr packt mich die Herausforderung.
Jakarta ist die Hauptstadt Indonesiens und gehoert zu den viertgroessten Laendern der Welt. Jakarta ist keine Stadt, wo man länger als notwendig bleiben möchte. Häufige Überschwemmungen, Verkehrschaos, das Fehlen von Grünflächen, Kriminalität und Slums sind negative Kennzeichen dieser Megastadt. Menschen aus allen Teilen Indonesien kommen hierher, auf der Suche nach Arbeit, einer besseren Ausbildung und einem besseren Leben.
Von Jakarta bin ich mit dem Nachtzug ueber Sarubaya und Bayuwangi auf die Insel Bali angereist. Mir faellt es immer wieder auf, die Zeit hat hier absolut keine Wichtigkeit! Ich habe eine Zugfahrt von insgesamt ueber 20 Std. hintermir. Ich sage nur, einfach der Wahnsinn! Da faellt mir doch gleich unser 24 Std. Service Level ein :-)Zum Glueck habe ich mir einen erste Klasse Fahrtiket gekauft. Ein Kissen und eine Decke bekomme ich umsonst. Was ich aus dem Fenster sehe, da verschlaegt es mir die Sprache. Eine Armut in keinster Weise in Worten zu beschreiben.
Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der einheimischen ist nicht zu beschreiben. Ich werde ueberall und zu jeder Zeit angesprochen, als haetten sie noch nie Touristen gesehen.
In Sanur habe ich zwei Berliner kennengelernt. Gemeinsam haben wir einen Privaten Guide organisiert und uns verschiedene Sehenswuerdigkeiten zeigen lassen. Tempelanlagen, Reisplantagen und der Gingit Waterfall standen auf dem Programm.
Um von Johor Bahruh nach Singapur einreisen zu wollen, muss man das Festland über den Causeway verlassen und auf die Insel Singapur reisen. Entweder nimmt man dazu den gelben Bus Causeway oder den roten Bus 170. An der malaiischen Grenze muessen wir alle den Bus verlassen und die Paesse durchchecken lassen, das gleiche gilt für die bombastische singapurer Grenze. Hier müssen alle Gepäckteile mitgenommen werden. Promt bin ich in eine Fragenkontrolle gelandet. Wie bin ich nach Malaysia eingereist? Wie lange bin ich insgesamt geblieben? Wieviel Geld habe ich durchschnittlich ausgegeben? Welche Staedte habe ich besucht? usw...
Unbedingt sollte man die Einreisebestimmungen lesen und sich im klaren sein das einen Drogenbesitz an den Galgen bringen kann. Ebenso ist es nicht erlaubt mehr als eine offene Schachtel Zigaretten mit über die Grenze zu nehmen, genauso verboten ist Benzin, Alkohol, und Messer. Hält man sich an die Vorschriften ist das erreichen Singapurs zwar stressig aber durchaus zu schaffen. Die Mitnahme von Kaugummi ist strengstens verboten! Keine Ahnung wieso.......
Singapur gilt im internationalen Vergleich als die sichere Stadt, da es nur eine sehr niedrige Verbrechensrate gibt.
Wunderschoen ist der Botanischer Garten und der Orchideen Viertel am Stadtrand. Am dritten Tag habe ich die Ruhe sehr genossen.
Die Hafenstadt Johor Bahru, auch Johore Bahru geschrieben, ist an der Südspitze der malaiischen Halbinsel, unmittelbar der Insel Singapur gegenüberliegend. Umgangssprachlich wird die Stadt in der Region als „JB“ bezeichnet.
Das Sultan Ibrahim Gebäude ist der Regierungspalast von Johor Bahru und liegt auf dem Hügel Timbalan über der Stadt. Das Haus ist das markanteste Bauwerk der Stadt und Sitz der Dienststellen der Landesregierung.
Sonntagmorgen bin ich sehr früh mit dem Bus von Melaka aus in den Süden des Landes gestartet. Eine direkte Busverbindung nach Singapur ist an diesem Tag nicht möglich und somit entscheide ich spontan einen Zwischenstopp in der Stadt "JB". Eine kleine StadtRundtour und dem Regierungspalast sind bereits auf dem Tagesprogramm.
Melaka liegt an der Suedwestkueste der Halbinsel von Malaysia. Diese Stadt verfuegt ueber eine reiche Geschichte und wurde im Jahre 1400 von einem Hinduprinzen gegruendet. Es wuchs zu einem grossen Handelsreich auf und bluehte als ein Anlaufpunkt fuer zahlreiche Schiffe und Haendler aus China, Indien, Arabien und Suedamerika auf.
Die Stadt ist aufgeteilt in zwei Sektionen. Der aeltere Teil der Stadt ist ziemlich kompakt und es gibt viele historische Gebaeude in den Ecken und Winkeln seiner engen Gassen.
Gestern habe ich meine Reiseroute fortgesetzt. Ich bin mit dem Bus nach Melaka gefahren und habe eine wunderschoene Kleinstadt an der Westkueste erreicht. Die Stadt leuchtet in verschiedenen Rottoenen und die Fahrrad Rikschas mit bunten Blumen.
Leider gibt es in der Innenstadt keine freien Unterkuenfte mehr. Seit einigen Tagen findet die Kunst und Performance Festival statt. Die Stadt ist von Einheimischen und Kuenstlern sehr gut besucht. Mit viel Glueck habe ich doch noch eine sehr schoene Unterkunft in ChinaTown gefunden. Zum ersten Mal nach langer Zeit habe ich endlich warmes Wasser zum Duschen. :-)
Am Abend habe ich noch das Festival besucht. Die Auswahl an verschiedenen Gerichten nimmt kein Ende. Jetzt ist der Punkt angekommen, dass ich mir das Essen nur noch nach Bildern bestellen kann. Ich kann die Menue-Karte nicht mehr lesen. Jedes Mal zu sagen "not spicy" reicht auch nicht mehr aus. Die Grundschaerfe ist mir jetzt sogar zuviel. Daher bestelle ich mir zwei Gerichte gleichzeitig, damit ich noch ueberhaupt etwas essen kann.... :-))))
Die Bundeshauptstadt Kuala Lumpur liegt auf der Mitte von Nord und Süd sehr nahe an der Westküste der Halbinsel Malaysia. Die saubere, schöne Stadt Kuala Lumpur mit ihren baumumsäumten Straßen, Parks und öffentlichen Blumenanlagen verwandelt sich zur Nachtzeit in ein regelrechtes Wunderland der Lichter und trägt zurecht den Beinamen "Gartenstadt der Lichter". Dank seiner strategischen Lage in der Region ist Kuala Lumpur zu einem bedeutenden internationalen Handels- und Geschäftszentrum geworden.
Tuerme aus Glas und Beton ueberwaltigen die gesamte Stadt. Ich habe noch in keiner asiatischen Stadt soviele Hochhaeuser gesehen. Die Stockwerke kann ich gar nicht mehr zuende zaehlen. Die Petronas Twin Towers mit 88 Stockwerken ist bis jetzt eines der hoechsten Gebaeude der Welt.
Ob chinesisch, indisch, thailaendisch oder international, Kuala Lumpur bietet eine breite Palette an Essensmoeglichkeiten. Coffeeshops und Fastfoodketten sind in den Einkaufszentren sehr oft zu finden.
Gestern konnte ich bei MC Donalds nicht mehr nur einfach vorbeilaufen. Es hat nicht geklappt! Ich wollte endlich mal wieder einen Cheesburger und Pommes geniessen. Reis und Currypulver kann ich nicht mehr sehen und riechen.
Ich habe das Menara Tower mit 421 m, einer der hoechsten Fernsehtuerme der Welt gesehen und mich an einer englisch gefuerten City-Bus-Tour angeschlossen. Die Aussicht ueber die gesamte Stadt war ueberwaeltigend und somit konnte ich sehr viele Eindruecke und Sehenswurdigkeiten geniessen.
München -> Bangkok -> Chumphon -> Ko Tao -> Ko Pha-ngan -> Ko Samui -> Surat Thani -> Krabi -> Kuala Lumpur -> Melaka -> Johor Bahru -> Singapur -> Jakarta -> Saruyawa -> Sanur -> Kuta -> Bangkok -> München